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Montag, 18. Juni 2018

10 Jahre MPA - Für die gute Verwaltung von Morgen

Seit 10 Jahren werden im Master Public Administration Fachleute für die gute Verwaltung ausgebildet und unter diesem Motto stand auch das Symposium zum Jubiläum. Studierende, Alumni, Gründer und Wegbegleiter/innen des Studiengangs haben sich am 15.06. zusammengefunden, um Wiedersehen zu feiern, zurückzublicken und mit Vertretern aus Politik und Verwaltung über die gute Verwaltung von morgen zu diskutieren.

Die Vizepräsidentin der HWR Berlin, Prof. Dr. Susanne Meyer, und der Direktor der Berlin Professional School, Prof. Dr. Matthias Tomenendal, gratulierten zum Geburtstag und betonten die Wichtigkeit dieses Studiengangs.

In seiner Keynote versicherte der Berliner Finanzsenator, Dr. Matthias Kollatz-Ahnen, dass es nach einer langen Sparperiode nun Zeit zum Investieren sei: Bisher wurden für Stellen im höheren Dienst vorwiegend Volljuristen gesucht, nun wird daran gearbeitet, mehr Verwaltungsexperten einzusetzen und das Aufstiegsverfahren für Absolvent/innen von Hochschulen zu verkürzen.

Dr. Sebastian Muschter (Ex-Chef des Berliner Lageso) warb getreu des Titels seines neuen Buches mit dem Titel „Gestalten statt Verwalten“ dafür, alte Strukturen und Hierarchien in der Verwaltung aufzubrechen: „Duzt euch und erreicht gemeinsam mehr.“ weiter sagte er: „Sie sind das Wichtigste, das die Verwaltung hat. Vermutlich sitzen in diesem Raum die am besten ausgebildeten Menschen, die die Verwaltung bekommen kann.“

Nach einem Rückblick auf 10 Jahre MPA der Studiengangsleiterin Prof. Dr. Dörte Busch, fiel das Schlusswort dem Bürgermeister von Berlin-Lichtenberg, Michael Grunst, zu. Er beschäftigt in seinem Haus selbst mehrere Absolvent/innen des MPA und konnte aus eigener Erfahrung bestätigen: „Der MPA ist ein profiliertes Instrument für die gute Verwaltung von morgen. Eine Anerkennung des Masters für die höhere Laufbahn ist unbedingt nötig.“

Während der Pausen äußerten sich auch einige der Alumni über ihre Erfahrungen nach dem Abschluss des Masterstudiengangs. „Besonders die kompetenzorientierten Schlüsselqualifikationen helfen mir bei meinen heutigen Führungsaufgaben.“, erzählte Martin Benner, Abteilungsleiter bei der Stadt Leipzig.

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