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Studieninhalte

Der Master Sicherheitsmanagement reagiert auf die zunehmenden Sicherheitsherausforderungen in modernen Risikogesellschaften und dem hiermit verbundenen steigenden Qualifizierungsbedarf im Bereich der betrieblichen, gewerblichen und kommunalen Sicherheit.

Er bildet als Fernstudiengang berufsbegleitend für Führungsaufgaben in diesen Feldern aus und zeichnet sich durch einen interdisziplinären Ansatz aus. Die Studieninhalte befinden sich im Schnittfeld von Wirtschafts-, Sozial-, Polizei- und Rechtswissenschaft. Sie orientieren sich damit an den für die Sicherheitswissenschaft relevanten Disziplinen und gewährleisten einen ganzheitlichen Blick auf sicherheitsrelevante Fragestellungen.

Kennzeichnendes Merkmal des Masterprogramms ist seine durchgängige Praxisorientierung. Die Modulinhalte knüpfen an die beruflichen Erfahrungen der Studierenden an. Insbesondere in der Profilphase (4. Semester) können die Studierenden entsprechend ihren beruflichen Interessen zwischen mehreren Themenschwerpunkten wählen.

Alle Lerninhalte werden über das Lehr- und Lernkonzept des „Blended Learning“ vermittelt, wobei Online- und Präsenzphasen systematisch verzahnt sind.

Im Mittelpunkt steht die Vermittlung folgender Lern- und Kompetenzziele:

Ausbildung von Führungskompetenzen

Der weiterbildende Master-Studiengang „Sicherheitsmanagement“ soll insbesondere die Studierenden für Führungspositionen in der gewerblichen, betrieblichen und kommunalen Sicherheit qualifizieren. Absolventen und Absolventinnen sollen ausgeprägte Führungskompetenzen entwickeln, die sie in ihrem jeweiligen Praxisfeld erfolgreich umsetzen können.

Ausbildung von Handlungskompetenzen

  • Fachkompetenzen, Methodenkompetenzen und soziale Kompetenzen sollen so miteinander vernetzt werden, dass ganzheitliche berufliche Handlungskompetenzen ausgebildet werden. Die angestrebten Handlungskompetenzen sollen zugleich wissenschaftlichen Ansprüchen und den praktischen Anforderungen der Berufsfelder gerecht werden. Die maßgeblichen Elemente sind:
    • Eine fundierte fachliche Qualifikation mit sicherheits-, wirtschafts-, sozial-, verwaltungs- und rechtswissenschaftlichen Schwerpunkten. Bei den Studierenden soll insbesondere die anwendungsorientierte Problemlösungsfähigkeit auf wissenschaftlich-methodischer Basis entwickelt werden.
    • Eine ausgeprägte Methoden-, Selbst- und Sozialkompetenz. Diese „Schlüsselkompetenzen“ sollen sich sowohl auf situationsbezogene Qualifikationen als auch auf Persönlichkeitsmerkmale erstrecken. Hierzu zählen ethisch fundierte Einstellungen und Werthaltungen, Empathie, Verantwortungsbewusstsein.
    • Team-, Konflikt-, Moderationsfähigkeit, Flexibilität und Kreativität und insbesondere die Fähigkeit zur Führung nach innen und außen.

Ausbildung von strategischen Kompetenzen

  • Das Studium soll die Absolventen und Absolventinnen insbesondere dazu befähigen, innerhalb des komplexen Aufgaben- und Verantwortungsbereichs höherer Führungskräfte
    • komplexe Sachverhalte analytisch zu erfassen und gewonnene Erkenntnisse operativ und strategisch umzusetzen,
    • Informationsschutz prozessorientiert und integriert zu konzipieren, zu implementieren und einem systematischen Qualitätsmanagement zu unterziehen,
    • politische, soziale und wirtschaftliche Konfliktpotentiale lokal, international und global zu erfassen, Informationen unter Anwendung wissenschaftlicher Erkenntnisse und Methoden zielgerichtet auszuwerten,
    • Sicherheitslagen jeglichen Maßstabs in ihrer Relevanz für sämtliche Geschäftsprozesse differenziert und entscheidungsorientiert zu bewerten.

Ausbildung von sozialen und kommunikativen Kompetenzen

  • Das Studium soll die Absolventen und Absolventinnen insbesondere dazu befähigen, innerhalb des komplexen Aufgaben- und Verantwortungsbereichs höherer Führungskräfte
    • die gesellschaftlichen und insbesondere rechtlichen Rahmenbedingungen zu kennen und in ihren Konsequenzen für das eigene Handlungsfeld zutreffend einzuschätzen sowie rechtssicher zu handeln und zu entscheiden,
    • genderkompetent zu handeln und zu führen,
    • interne und externe Kommunikationsprozesse so zu gestalten, dass die bestmögliche Erreichung der Organisationsziele gewährleistet ist,
    • die rechtlichen, politischen und wirtschaftlichen Grundlagen von staatlichen und privaten Akteuren mit sicherheitsbezogenen Aufgaben zu verstehen und Kooperationen mit ihnen erfolgreich zu gestalten.

Ausbildung von unternehmerischen Kompetenzen

  • Das Studium soll die Absolventen und Absolventinnen insbesondere dazu befähigen, innerhalb des komplexen Aufgaben- und Verantwortungsbereichs höherer Führungskräfte
    • Verträge mit externen und internen Kunden sicherheitsbezogener Dienstleistungen aber auch mit Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen erfolgreich zu gestalten,
    • ein Unternehmen oder einen Unternehmensbereich, das bzw. der sicherheitsbezogene Leistungen anbietet, zu entwickeln, erfolgreich zu leiten und die Herausforderungen struktureller Veränderungen zu meistern,
    • Chancen und Risiken, die sich aus der Entwicklung der Sicherheitsbedarfe und -märkte ergeben, frühzeitig zu erkennen, in Dienstleistungen mit entsprechendem Profil zu übertragen und hierfür Erfolg versprechende Marketingstrategien zu entwickeln, anzuwenden und zu evaluieren.

Besondere Veranstaltungen

Im Rahmen des Masters Sicherheitsmanagement bietet das Institut für Weiterbildung Berlin / Berlin Professional School mehrere Highlights wie eine Exkursion für ein Planspiel und die jährliche Fachtagung „Sicherheitsforum“ an. Mehr.

Moduluebersicht MSM

Modulhandbuch

Das Modulhandbuch zum Download

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